Veröffentlichungen

Die dritte aktualisierte und überarbeitete Auflage von »INSM & Co.« wird im Laufe der Woche vom 19. Oktober ab wieder im stationären Buchhandel und in den gängigen Buchshops erhältlich sein:

INSM & Co. bei BoD

INSM & Co. bei buch.de: BuchE-Buch

INSM & Co. bei thalia.de: BuchE-Buch

INSM & Co. bei buecher.de: BuchE-Buch

INSM & Co. bei jpc.de: BuchE-Buch

INSM & Co. – Leseprobe

Vertreter der Medien können kostenlose Presseexemplare direkt über die E-Mail-Adresse presse@bod.de anfordern.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft wurde Anfang 2000 ins Leben gerufen, nachdem die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie erschreckt festgestellt hatten, daß sich der größere Teil der Bevölkerung einen starken Sozialstaat wünschte. Gesamtmetall war entsetzt darüber, daß die Menschen dem Staat mehr vertrauten als dem Markt.

Als Reaktion beauftragte Gesamtmetall eine Werbeagentur damit, den Menschen die »Neue Soziale Marktwirtschaft« nach Lesart der Arbeitgeberverbände schmackhaft zu machen: Weniger Staat, mehr Markt, Privatisierung sozialer Risiken zur Reduktion der »Lohnnebenkosten«, Haushaltsdisziplin des Staates und Sparen vor allem im sozialen Bereich.

Die INSM entsandte ihre Botschafter in die Talkshows und ließ sie Gastbeiträge für Zeitungen schreiben. Sie richtete ein Lehrerportal ein, über das sie kostenloses Unterrichtsmaterial anbot, mit dessen Hilfe sie bereits bei den Schülern die »richtige« Sichtweise auf die Wirtschaft vermitteln wollte. Mit Medienkooperationen und »wissenschaftlichen« Studien sollen die Bürger/innen im Sinne der Auftraggeber der INSM beeinflußt werden.

Dieses Buch untersucht und diskutiert die Strategien und Vorgehensweisen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Es führt die Leser/innen durch die Welt des Scheinpluralismus und der nach Interessenlagen ausgewählten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Neben einer intensiven Befassung mit der INSM wird auch ein Blick auf den »Konvent für Deutschland« geworfen sowie weitere Ideenagenturen, Konvente und Kampagnen beleuchtet.

»Die Reformfähigkeit reformieren« – Wie der Konvent für Deutschland Staat und Gesellschaft umbauen will.

»Die Reformfähigkeit reformieren«

»Die Reformfähigkeit reformieren«

Zu den neoliberalen Initiativen und Konventen gehört auch schon seit geraumer Zeit der Konvent für Deutschland, um den es eine Zeit lang ruhiger geworden war, der jedoch nach wie vor aktiv ist. Gerade deshalb war es notwendig, über diese unterschätzte Einrichtung ein Buch zu veröffentlichen.

»Die Reformfähigkeit reofrmieren« bei buch.de: BuchE-Buch

»Die Reformfähigkeit reformieren« bei ebook.de: BuchE-Buch

»Die Reformfähigkeit reformieren« bei buecher.de: BuchE-Buch

»Die Reformfähigkeit reformieren« – Leseprobe

Mit seiner sogenannten »Ruck-Rede« gilt Roman Herzog als der Bundespräsident, der die Notwendigkeit von Reformen am deutlichsten formuliert habe. Tatsächlich schloß Herzog mit dieser Rede an einen neoliberalen Eliten-Diskurs über den angeblichen »Reformstau« in Deutschland an. Zahlreiche Protagonisten, die sich neoliberale Reformen insbesondere im deutschen Sozialstaat wünschen, nehmen Bezug auf diese Rede Herzogs.

Auch der Konvent für Deutschland schließt an diese Rede nicht nur an, sondern hat Roman Herzog sogleich für den Vorsitz des Konventkreises gewinnen können. Auch ansonsten besteht der Konvent aus zahlreichen ehemaligen Politikern und wird von deutschen Wirtschaftsunternehmen unterstützt. Mit seinen guten Kontakten in die Politik wird der Konvent somit zu einer Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik, die auch dazu dient, bestimmte Interessen zu artikulieren und auf die Agenda der Regierungspolitik zu bringen.

Vertreter der Medien können kostenlose Presseexemplare direkt über die E-Mail-Adresse presse@bod.de anfordern.

Klappentext:

Der Konvent für Deutschland hat sich die »Reform der Reformfähigkeit« auf die Fahnen geschrieben. Gemeint ist, daß er die staatlichen Strukturen so ändern möchte, daß die vermeintlich notwendigen Reformen leichter durchgesetzt werden können.

Dabei knüpft der von Ex-BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel mitgegründete Konvent an die »Ruck-Rede« von Altbundespräsident Roman Herzog an, der zugleich auch Vorsitzender des Konventkreises ist. Aber was ist dieser Konvent für Deutschland eigentlich? Welche Rolle spielt er im Konzert der »Reform-Initiativen«? Und welche Interessen werden durch den Konvent vertreten? Welche Gemeinsamkeiten bestehen zur Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft?

Dieses Buch begibt sich auf die Spurensuche nach den Hintergründen einer Einrichtung, die zwar schon länger präsent ist, aber sowohl in den Politikwissenschaften als auch in der Öffentlichkeit kaum beachtet wird – zu Unrecht, denn der Einfluß ist nicht zu unterschätzen!



Die Master-Arbeit »Die INSM zwischen interessengebundener Ideenagentur und Lobbygruppe« ist jetzt wieder im Buchhandel erhältlich.

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Die INSM zwischen interessengebundener Ideenagentur und Lobbygruppe

Über die neue Ausgabe:

Die Master-Arbeit über den Charakter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) als Lobbygruppe oder Ideenagentur erschien im Jahr 2010 im Grin-Verlag und war dort bis zum Sommer 2014 erhältlich. Diese Ausgabe erscheint mit einem neuen Umschlag und einer kleinen Erweiterung um aktuelle Literaturhinweise bei BoD – Books on Demand.

Die eigentliche Arbeit erscheint inhaltlich selbstverständlich im Original von 2009. Die wesentlichste Änderung, die an der Arbeit vorgenommen wurde, war die Ersetzung der amerikanischen Zitierweise durch Literaturnachweise in Fußnoten. Dies sorgt für eine bessere Nachvollziehbarkeit der einzelnen Quellen. Des weiteren wurde der eine oder andere grammatikalische oder Rechtschreibfehler, der vor fünf Jahren übersehen wurde, korrigiert. Inhaltlich wurde die Master-Arbeit nicht verändert.

Um die Arbeit im Original zu erhalten wurden die Internet-Adressen, die als Quellen verwendet wurden, nicht in der Arbeit sondern im Literaturverzeichnis mit Hilfe von Fußnoten zu den zu jeweiligen Internet-Adressen aktualisiert. Hier konnten auch nur jene Internet-Adressen aktualisiert werden, die entweder einen neuen Platz bekommen haben, oder aber im Internet-Archiv recherchiert werden konnten. Insbesondere hinsichtlich der INSM-Dauerstudie zur Zeit der ersten CDU/CSU/SPD-Koalition unter Kanzlerin Merkel, dem »Merkelmeter«, ist es bedauerlich, daß von den Einzelstudien, die dem Autor als PDF-Dokumente vorliegen, nur noch eine Studie im Netz über ein Internet-Archiv anwählbar ist. Die Initiative hat inzwischen den »Deutschland-Check«, der als Dauerstudie die Nachfolge des »Merkelmeters« antrat, aufgegeben und somit auch die dort archivierten Dokumente des »Merkelmeters«.

Neu hinzugefügt wurde hinter dem Literaturverzeichnis der Master-Arbeit ein kommentiertes Literaturverzeichnis mit einigen Hinweisen zu Büchern und Studien, die es zur Zeit der Erstellung der Arbeit nicht gab oder dem Autor nicht bekannt waren. Darüber hinaus wurde an der Veröffentlichung nichts verändert.

Klappentext:

In den letzten Jahren war die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) immer wieder ein Thema in der Öffentlichkeit wie auch in den Sozialwissenschaften. In der Zeit nach ihrer Gründung im Jahr 2000 gründeten sich weitere sogenannte »Reforminitiativen« und Vereine, die gleiche oder vergleichbare Ziele verfolgten. In den Sozialwissenschaften wird indes die INSM als ein Vorbild für die anderen Initiativen betrachtet.

Die Initiative betrachtet sich als eine »Reformbewegung von Bürgern, Unternehmen und Verbänden, die sich für mehr Wettbewerb und Arbeitsplätze in Deutschland« einsetzt, wenngleich ihre Abhängigkeit von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie unübersehbar ist.

In der vorliegenden Arbeit soll nun der Frage nachgegangen werden, was die INSM eigentlich ist. Dabei soll insbesondere auch der Blick darauf gerichtet werden, inwieweit es sich bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) um einen (advokatorischen) Think Tank oder eine Lobbygruppe handelt, beziehungsweise ob die INSM keiner dieser beiden Kategorien zuzuordnen, sondern sich entweder anderen Einrichtungen zuschlagen läßt oder ein neues Phänomen ist.

Mit dieser Arbeit schloß der Autor sein politikwissenschaftliches Studium im Jahr 2009 mit dem Master of Arts in Politischer Kommunikation ab. Die Arbeit wurde mit der Note 1.5 bewertet.

 Die INSM zwischen interessengebundener Ideenagentur und Lobbygruppe ist in allen gängigen Buchshops und im Buchhandel als Taschenbuch, gebundene Ausgabe und E-Buch erhältlich.

buch.de: Taschenbuchgebundenes BuchE-Buch

thalia.de: Taschenbuchgebundenes BuchE-Buch

buecher.de: Taschenbuchgebundenes BuchE-Buch

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